Moderne Blasmusik begeisterte

Mit überwiegend moderner Blasmusik begeisterte der Musikverein „Edelweiß“ Busenbach bei seinem gut besuchten Frühjahrskonzert im Kurhaus Waldbronn. Das Große Orchester, verstärkt durch zahlreiche Jungmusiker der vergangenen Jahre, und das neu formierte Jugendorchester standen beide unter der Leitung von Dietmar Schulze.
Vorstand Alexander Huber konnte unter den zahlreichen Zuhörern im Kurhaus Waldbronn auch Bürgermeister Franz Masino und Günter Geisert vom Blasmusikbezirk Albtal begrüßen.
Im Rahmen des Konzerts wurden langjährige Aktive geehrt. Lara Trautmann, seit 10 Jahren aktiv, erhielt die Ehrennadel in Bronze des Blasmusikverbandes Karlsruhe (BVK) und hat die Prüfungen zum Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Gold an der Akademie in Staufen erfolgreich abgelegt. 30 Jahre aktiv ist Danny Mock, dafür gab es die Goldene Ehrennadel des BVK. Die Große Goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände erhielt für 50 Jahre Musizieren Harald Reiser. Die Ehrungen überbrachte im Auftrag des Verbands Günter Geisert, der stellvertretende Vorsitzende des Blasmusikbezirks Albtal.
Eine besondere Ehrung hatte der Verein für seinen langjährigen Kassier Hans-Peter Kreutz parat. Er hatte nach 32 Jahren bei der Mitgliederversammlung sein Amt in jüngere Hände gelegt. Für seine Verdienste als Kassier ernannte ihn der Verein zum Ehrenkassier und zum Ehrenmitglied und vollzog die Ehrung öffentlichkeitswirksam beim Konzert in großem Rahmen.
Eröffnet wurde das Konzert durch das Jugendorchester, das erstmals unter der Leitung von Dietmar Schulze stand. Mit „Young Fanfare“ von Martin Scharnagl eröffneten sie ihr Programm. Bei beiden folgenden Stücke, „Jazzy Sax“ und „Cool Brother„, beide von Ivo Kouwenhoven, war Gelegenheit zwei junge Musiker als Solisten vorzustellen: Mattea Mayer (Saxophon) und Jonas Weickenmeier (Trompete) beeindruckten mit ihrem sicheren Spiel. Mit „That’s all“ von Thomas Buß und einer Zugabe beendete die Jugend ihren Programmteil, durch den Leon von der Forst führte.

Das große Orchester, hier gab Joachim Hirth erläuternde Einführungen, eröffnete unter der sicheren, temperamentvollen Leitung von Dietmar Schulze mit „Pomp and Circumstance Nr.1“ von Edward Elgar. Das Werk ist auch fester Bestandteil der „Last Night of Proms“. Stimmig gelang der Mittelteil „Land of Hope and Glory“, der auch als Englands heimlich Nationalhymne bezeichnet wird. Das zentrale Werk im Programm war die „Legende von Amaterasu“ des niederländischen Komponisten Eric Swiggers. Dieser hat die Geschichte der Göttin Amaterasu auf der Suche nach dem Licht in einem klangprächtigen Tongemälde nacherzählt, dem die Busenbacher Musiker und ihr Dirigent nichts schuldig blieben. Besonders eindrücklich gelangen die stillen Passagen mit schönen Klarinetten- und Oboensoli. Die Filmmusik zu „Drachenzähmen leicht gemacht“ von John Powell folgte im Arrangement von Bertrand Moren. Dabei beeindruckte vor allem das tiefe Blech mit gewaltigen Tönen. Der Titel „Chart Show“ vereinte Songs des Hip-Hop-Duos LMFAO, von Justin Timberlake, der Australierin Sia und des puerto-ricanischen Sängers Luis Fonsi.
Melodien des französischen Musical-Komponisten Claude-Michel Schönberg, unter anderem aus „Miss Saigon„, hatte Samuel Derschitz, dahinter verbirgt sich Dietmar Schulze, zu einem Medley vereint. Gesangspartien hatten dabei Danny Mock und die mit einer eindrucksvollen Stimme aufwartende Johanna Schulze. Mit „Sons of the Midnight Sun“ des Finnen Timo Forsström stellten die Musiker und ihr Dirigent ein musikalisch reizvolles Werk vor, das die Busenbacher Musiker auch als Sänger forderte ehe es in einer gewaltigen Steigerung endete. Der offizielle Programmteil endete mit dem Medley „Erkennen Sie die Melodie„, zusammengestellt von Derschitz.
Für den lebhaften Beifall bedankten sich die Musiker mit vier Zugaben, darunter dem Solo für Bässe über das Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde„, das den vier Tubisten des Musikvereins Gelegenheit gab, ihr Können zu demonstrieren. Das Gleiche galt anschließend für die Saxophongruppe mit dem Glenn-Miller-Hit „In the Mood“, bei dem auch Dietmar Schulze selbst zum Saxophon griff. Da der Beifall nicht nachließ spielten die Musik zunächst „Dob’s Boogie“ und zum Abschluss „My dream“ mit dem Flügelhornsolo von Danny Mock.

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